Jahr: 2026

KI-Bilder versus echte Fotos – ein Fazit

Wir haben experimentiert – und ihr habt diskutiert. Für uns ist das Stimmungsbild klar – ihr zieht den Artikel mit Gustavos Fotos der Version mit KI-generierten Bildern vor. Einige Gründe, die ihr wiederholt genannt habt, waren dabei Glaubwürdigkeit, journalistische Integrität und eure Fähigkeit, euch emotional mit Gustavo und den marokkanischen Straßenhunden verbunden zu fühlen. Das gibt uns durchaus Hinweise darauf, wie Menschen visuelle Inhalte bewerten und wie sie auf KI-Bilder reagieren. Zugleich müssen wir jedoch kritisch einordnen: Wir haben uns bewusst für einen eher künstlerischen KI-Stil entschieden, der ein wohliges Gefühl wie eine schöne Geschichte aus einem Kinderbuch verursachen sollte. Damit ist zugleich der Kontrast zu den echten Fotos sehr groß. Wären eure Meinungen weniger übereinstimmend gewesen, wenn wir Bilder generiert hätten, die von echten Fotos kaum zu unterscheiden gewesen wären? Was, wenn wir dann noch nicht zu erkennen gegeben hätten, welches die KI-Bilder sind, und welches die echten? Sicher lässt sich auch nicht ausschließen, dass eine bereits im Vorfeld eher kritische Position gegenüber KI-Bildern auch hier die Bewertung beeinflusst hätte, sofern die KI-Bilder kenntlich …

Lizenz zum Töten: Marokkos Kampagne gegen seine Hunde

Auch in Marokko gibt es Tierheime, doch sie sehen sich mit unzähligen Herausforderungen konfrontiert, denn: Marokkanische Tierheime sind zumeist überfüllt. Die meisten Hunde werden nie adoptiert, an jeder Ecke fehlt es an Geld und Ressourcen. Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Staatliche Unterstützung gibt es kaum.

Lizenz zum Töten: Marokkos Kampagne gegen seine Hunde

Auch in Marokko gibt es Tierheime, doch sie sehen sich mit unzähligen Herausforderungen konfrontiert, denn: Marokkanische Tierheime sind zumeist überfüllt. Die meisten Hunde werden nie adoptiert, an jeder Ecke fehlt es an Geld und Ressourcen. Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Staatliche Unterstützung gibt es kaum.

Marokkos Hunde: Beldi is best – ein fotojournalistisches Experiment

In vielen Ländern gibt es Straßenhunde, auch in Marokko. Ihre Lage ist oft prekär – und wird im Vorfeld der Fußball-WM 2030 zunehmend gefährlicher. Beldi is best – wer sich, egal wie kurz, mit Hunden in Marokko beschäftigt hat, wird wahrscheinlich auf diesen Glaubenssatz gestoßen sein. Doch was ist überhaupt ein Beldi – und welche Rolle spielen Straßenhunde in der marokkanischen Gesellschaft eigentlich? Beldi, das bedeutet im marokkanischen Dialekt ‚vom Land‘, ‚einheimisch‘, ‚dazugehörig‘. Häufig handelt es sich bei ihnen um Mischlinge, die besonders deutlich Merkmale einheimischer Rassen wie des Sloughi, einem marokkanischen Windhund, und des Aidi, einem Hütehund aus dem Atlasgebirge, aufweisen. Aber auch Eigenschaften anderer Rassen, besonders Schäferhunde und Huskies, schleichen sich bei den Beldis an – Hunderassen eben, die in Marokko aufgrund ihrer Wolfs-ähnlichen Erscheinungsform besonders beliebt als Haustiere sind.  Unter Hundeliebhaber:innen gilt der Beldi als besonders widerstandsfähig und loyal. Doch obwohl der Beldi der marokkanische Hund schlechthin ist, und er schon durch seinen Namen als zugehörig ausgewiesen wird, so spiegelt sich diese Zugehörigkeit im marokkanischen Stadtbild kaum wider. Denn: Alleine in der …